Blasinstrumente


Blockflöte-Ocarina-Melodica-Querflöte-Klarinette-Saxonette-Saxophon


Die Blockflöte, Melodica oder die Saxonette ist ein ideales Einsteiger Instrument für alle Blasinstrumente Tongestaltung - Haltung - Ansatz - Atemtechnik - Notenlehre - Damit ist ein wechseln auf ein anders Blasinstrument wie Querflöte - Klarinette - Saxophon gut möglich.


Blockflöte

Voraussetzungen:

Ab welchem Alter kann man das Instrument erlernen? Die Blockflöte kann von Kindern, ab vier Jahren gespielt werden.

Was benötigt man zu Hause? Das Instrument, Notenständer, Noten, ggf. Metronom, Putzutensilien

Was muss man in den Unterricht mitbringen? Instrument, Noten, ggf. Heft mit Notenlinien

Gibt es das Instrument in verschieden Größen? Es gibt eine Piccolo-, Sopran-, Alt-, Tenor-, und Bassblockflöte



Allgemein:

Die Blockflöte hat eine lange Geschichte. Anfangs war sie nur ein einfaches Holzrohr; mit der Zeit jedoch wurde sie verbessert.

Im 16. Jahrhundert war sie geradezu ein modisches Instrument. Wohlhabende Familien besaßen ganze Sammlungen von Blockflöten verschiedener Größe. Freunde luden sich gegenseitig zu Abenden mit Gesang und Blockflötenspiel ein. Um 1700 veränderte Jacques Hotteterre, der Enkelsohn des Erfinders von Oboe und Fagott, die einfache Blockflöte von Grund auf; von da an waren Tonhöhe und Stimmung einander angeglichen. Und auf einmal nahmen auch große Komponisten sich ihrer an. Es wurden Sonaten eigens für Blockflöten komponiert. Händel schrieb für sie, und in Bachs "Brandenburgischem Konzert Nr. 4" hört man ihre schnellen Läufe. Über hundert Jahre lang war die Blockflöte sehr beliebt, besonders, nachdem Hotteterre sie verbessert hatte.

Dann wurde sie plötzlich durch die klangreichere Querflöte in den Schatten gestellt. Der sanfte, weiche Ton der Blockflöte passt gut zu Bratsche und Cembalo; gegen die kräftigeren Instrumente wie Geige und Klavier, die damals gebräuchlich waren, konnte er sich weniger behaupten. Eine Zeitlang gab es beide Flötentypen nebeneinander, dann führte die Blockflöte 150 Jahre lang ein Leben im Verborgenen. 1906 erwarb der Franzose Arnold Dolmetsch eine Blockflöte aus dem 18. Jahrhundert, die ihn so interessierte, dass er etwa 10 Jahre später die ersten modernen Blockflöten nach ihrem Vorbild bauen ließ.

Der Spieler bläst durch ein pfeifenartiges Mundstück, in dem ein Holzblock mit scharfer Kante sitzt. Gegen diese Kante wird der Atem gepresst und bringt so die Luftsäule im Instrument zum Vibrieren. Schwierig ist es, den Luftstrom genau zu bemessen; bläst man etwas zu wenig, bleibt der Ton aus, das Instrument spricht nicht an; ein bisschen zu viel Atem — und der Ton fiept und springt eine Oktave höher. Die Blockflöte hat eine konische Bohrung und 8 Löcher, die sehr sorgfältig mit den Fingern bedeckt werden müssen, damit die Töne nicht quietschen.


Das Saxonett



Das Saxonett kombiniert die Blastechnik von Saxophon oder Klarinette mit der einfachen Griffweise der Blockflöte (deutsche Griffweise). So wird der Einstieg ins Saxophon- oder Klarinettenspiel kinderleicht. Schüler können sich auf die Entwicklung von Atemtechnik und Ansatz konzentrieren, ohne gleichzeitig die komplexe Klappentechnik erlernen zu müssen. Dadurch ist das Saxonett nicht nur ein ideales Anfängerinstrument, sondern garantiert einen hervorragenden Übergang von der Blockflöte zum Saxophon oder zur Klarinette.

Der aus dem Holz gefertigte Korpus ergibt einen vollen und warmen Klang und das hochwertige Mundstück (Jupiter) sorgt für leichte Spielbarkeit und schnelle Ansprache.

 

 


Die Querflöte

Voraussetzungen:

Ab welchem Alter kann man das Instrument erlernen? Das Instrument kann man ab einem Alter von 8 Jahren erlernen

Was benötigt man zu Hause? Das Instrument, Notenständer, Noten, ggf. Metronom

Was muss man in den Unterricht mitbringen? Instrument, Noten, ggf. Heft mit Notenlinien

Gibt es das Instrument in verschieden Größen? Es gibt die Juniorflöte für kleinere Kinder oder den gebogenen Kopf. Wächst ein Kind, so lässt sich der gebogene Kopf problemlos gegen einen geraden austauschen.



Was gibt es vor und beim Kauf zu beachten?

Der Instrumentallehrer sollte unbedingt zu Rate gezogen werden. Hersteller, wie Pearl, Yamaha bieten Neusilberflöten ab ca.500-600€ an, Neusilberflöten mit Silberkopf gibt es ab ca. 800-1000€. Es gibt aber auch gute, günstigere Modelle.

Allgemein:

Wie bei allen Blasinstrumenten sollte man bei kleineren Kinder darauf achten, ob sie atemtechnisch in der Lage sind das Instrument zu bewältigen, ebenso spielt die Zahnstellung eine Rolle, ein zu starker Ober/ oder Unterbiss, könnten u.U. einen Nachteil darstellen, eine Zahnspange ist aber nicht unbedingt ein Hinderungsgrund.

Die Klarinette

Voraussetzungen:

Ab welchem Alter kann man das Instrument erlernen? Kinder beginnen den Klarinettenunterricht am besten mit ca. neun bis zehn Jahren.

Was benötigt man zu Hause? Zum häuslichen Üben sind neben dem Instrument das Lehrbuch, ein Heft mit Notenlinien sowie ein Bleistift erforderlich. Man übt möglichst in einem hellen und gut gelüfteten Raum.

Was muss man in den Unterricht mitbringen? Zur Unterrichtsstunde bringt der Schüler sein Instrument samt Rohrblättern und Pflegeutensilien mit, sowie Lehrbuch und Notenheft.

Gibt es das Instrument in verschieden Größen? Für den Schüler sind das Einsteigerinstrument die Bb-Klarinette, bei jüngeren Kindern mit noch kleineren Fingern empfiehlt sich die C-Klarinette.



Was gibt es vor und beim Kauf zu beachten?

Der Markt für maschinengefertigte Amateurinstrumente bietet die beste Auswahl bei den Marken "Schreiber", "Übel" und "Yamaha". Für das Studium und den Profibereich stehen hier Namen wie "Wurlitzer", "Crampon Buffet" (französisch), "Dietz" und "Leitner & Kraus" stellvertretend für zahlreiche andere Anbieter. Beinahe unübersichtlich viele andere Hersteller bieten die unterschiedlichsten Preis-Leistungsverhältnisse an. Jedes einzelne Instrument ist vor dem Kauf unbedingt zu testen. Die Kosten für bessere Schülerklarinetten beginnen ab 1200Euro, im Profibereich geht’s ab ca. 2500Euro richtig los.

Allgemein:

Die Klarinette ist ein transponierendes Instrument. Die Art und Weise des Transponierens richtet sich nach der sogenannten Stimmung, in welcher das Instrument steht. Die in Orchesterwerken am häufigsten vorkommenden Stimmungen sind die C-, B- und A-Klarinette.
Für alle transponierenden Instrumente gilt: Der als „c“ notierte Ton klingt wie die Stimmung, in welcher das Instrument steht.


Das Saxophon

Voraussetzungen:

Ab welchem Alter kann man das Instrument erlernen? Die Kinder beginnen das Saxophonspielen im Allgemeinen frühestens mit neun oder zehn Jahren auf dem Es-Altsaxophon.

Was benötigt man zu Hause? Die Anschaffung eines Stimmgeräts sowie eines Metronoms und einem Notenständer sind sehr sinnvoll.

Was muss man in den Unterricht mitbringen? Im Unterricht benötigt der Schüler sein Instrument mit Zubehör, sowie seine Notenhefte.

Gibt es das Instrument in verschieden Größen? Für den Schüler ab zehn Jahren ist das Altsaxophon das übliche Einsteigerinstrument. Für größere Jugendliche kommt auch das etwas größere Tenorsaxophon in Frage.



Was gibt es vor und beim Kauf zu beachten?

Der Musikalienhandel bietet eine umfangreiche Auswahl an Instrumenten. Ungefähr bewegt sich der Preis für ein angemessenes Schülerinstrument bei 1200.- Euro. Marken wie "Jupiter", "Keilwerth" und "Yamaha" liefern, je nach Modell, seit Jahren solide und klanglich schöne Saxophone. Eine individuelle Beratung sollte durch den Lehrer stattfinden.

Allgemein:

Junge Kinder die mit dem Saxophonunterricht beginnen möchten sollten vorher in jedem Fall eine persönliche Beratung in Anspruch nehmen. Besonders auf die Auswahl des richtigen Tragegurts für das Saxophon muss hingewiesen werden. Der Lehrer wird beim Aussuchen der passenden Rohrblätter von Beginn an helfend zur Seite stehen.

 

 

 


Die Okarina



Schon aus dem Namen dieses liebklingenden Instruments hört man´s, wo es herkommt: In Italien wurde es um 1860 von G. Donati erstmals gebaut. Die Okarina besteht aus Ton und wird meistens aus zwei glasierten Hälften hergestellt. Sie ist eine späte Verwandte primitiver Gefäßflöten des altchinesischen Hsüan, was soviel wie Gänseei heißt. Die Form der Okarina ist die eines Vogelkörpers, wovon auch der Name abgeleitet ist (oca = die Gans). Über Südtirol hat diese sizilanische Hirtenflöte auch in die bayerische Volksmusik Eingang gefunden.
Sie hat 8-10 Grifflöcher, unten drei für die Daumen und ein Luftloch. Das Anblasen mit einem "Zungen-düü" geschieht etwas schärfer als bei der Blockflöte. Kurze Töne, die meist überwiegen, wechseln mit langen Tönen, je nach Art des Musikstückes. Wichtig ist, dass der Spieler mit dem Ohr die Tonhöhen prüft und die Blasstärke entsprechend dosiert. Genauso, wie die Tongenauigkeit auf der Geige mit dem Finger gut gegriffen sein will, so will ein guter Ton auf der Okarina geblasen sein.

 

 

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