Saiteninstrumente

Liedbegleitung - Spiel nach Akkorden - Notenlehre - Tabulatur - Solospiel - verschiedene Spieltechniken - Unterricht für Rechts- und Linkshänder möglich


Gitarre

Voraussetzungen:

Ab welchem Alter kann man das Instrument erlernen? Gitarre kann man mit 6 Jahren beginnen.

Was benötigt man zu Hause? Man braucht Notenständer, Notenheft, Stimmgerät und eine geeignete Gitarrenschule.

Was muss man in den Unterricht mitbringen? Die Gitarre und die Gitarrenschule

Gibt es das Instrument in verschieden Größen?
Die Gitarre gibt es in unzähligen Größen und Mensuren



Was gibt es vor und beim Kauf zu beachten?

Da die Gitarre ein rein akustisches Instrument ist, steht der Klang ganz vorne bei der Kaufentscheidung. Die Bauart (Flamenco, Klassik, Western) sollte ebenfalls vor dem Erwerb geklärt sein, da diese unterschiedliche Spieltechniken begünstigt. Zum Testen des Instruments sollte man mit Begleitung kommen, weil der Hauptton einer akustischen Gitarre durch das Schallloch nach vorne austritt und man als Spieler ja dahinter sitzt. Empfehlenswert ist, dass man höchstens 3-4 Instrumente an einem Termin ausprobiert. Die Eigenkonzentration und Hörfähigkeit lässt nach etwa 1Stunde deutlich nach und man kann die Qualität der Instrumente dann nicht mehr so genau unterscheiden.

Allgemein:

Die sechs verschieden dicken Saiten einer Gitarre sind meistens auf E - A - d - g - h - e’ gestimmt (Standardstimmung). Jede Saite ist somit eine Quarte (fünf Halbtöne) höher als die darunterliegende (Ausnahme: die h-Saite ist eine große Terz (vier Halbtöne) höher als die g-Saite).

Diese Stimmung ist erst seit der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts gebräuchlich. Daneben werden Offene Stimmungen (Open Tunings) verwendet. Ein bekanntes Beispiel hierfür ist das Stück Das Loch in der Banane von Klaus Weiland. Bei offenen Stimmungen wird die Gitarre so gestimmt, dass beim Anschlagen der leeren Saiten ein Akkord erklingt. Durch das Mitschwingen der leeren Saiten erhält die Gitarre einen volleren Klang.

Noten für Gitarre werden im Violinschlüssel notiert, erklingen aber eine Oktav tiefer. Heutzutage hat die Tabulaturdarstellung gegenüber der Notendarstellung wieder an Bedeutung gewonnen, um Musikstücke schriftlich festzuhalten und zu lesen.

Konzertgitarre

Der Korpus einer hochwertigen Konzertgitarre wird in der Regel aus massivem Palisanderholz vom Gitarrenbauer gebaut. Für die Decke wird besonders fein gewachsenes Fichten- oder Rotzedernholz verwendet. Der Hals besteht aus Cedro, das Griffbrett aus Ebenholz. Für die verschiedenen Einlegearbeiten um das Schallloch und am Rand werden auch verschiedenste andere exotische und einheimische Hölzer benutzt.

Hochwertige Konzertgitarren werden mit Schellack handpoliert. Mit diesem natürlichen Harz wurden früher auch sämtliche Möbel lackiert. Er hat den Vorteil, dass er jederzeit wieder auf Hochglanz poliert werden kann und kleine Kratzer dadurch wieder verschwinden. Allerdings verlangt Schellack eine konsequente Pflege und Nachpolitur, um nicht unansehnlich stumpf auszusehen.

Die Konzertgitarre hat im Vergleich zur Western- und E-Gitarre ein breiteres Griffbrett.

Die drei Basssaiten sind aus Nylonseide und mit Kupfer- oder Silberdraht umsponnen, gelegentlich auch die 3. (g-) Saite. Die drei (bzw. zwei) Melodiesaiten sind aus massivem Nylon. Seit einiger Zeit wird für die g-Saite auch Carbon verwendet. Es gibt immer noch alte Konzertgitarren, die mit Darmsaiten bespannt sind. Diese bestehen heutzutage aus Schafsdarm.

Die erste Konzertgitarre mit der heutigen 8 Form wurde übrigens von einem Spanier namens Torres vor ca. 2 Jahrhunderten entwickelt.

 

Folk- und Westerngitarre

Bei der Westerngitarre sind die Saiten aus Stahl und haben eine wesentlich höhere Saitenspannung als Nylonsaiten. Der Hals ist ähnlich wie bei einer E-Gitarre schmal und enthält — wie fast alle Stahlsaitengitarren — häufig einen spannbaren Stahlbogenkern, um die Gegenspannkraft des Holzhalses, gegenüber den Zug der Stahlsaiten, zu korrigieren. Eine Westerngitarre hat in der Regel 6 Saiten (selten auch 7 oder 12).

Die Folk -Westerngitarre hat einen sehr hellen Klang der durch das Benutzen eines Plektrum ( Plektro) noch brillanter ist. Auf einer solchen Gitarre kann man gut Pop und Rock Musik nachspielen.


E-Gitarre

Voraussetzungen:

 

Ab welchem Alter kann man das Instrument erlernen?  Ab ca. 7 Jahre.

Wenn du gleich mit E-Gitarre beginnen möchtest,  bei uns kein Problem.


Was benötigt man zu Hause? Ein Stimmgerät, einen Gitarrenverstärker, ein Gitarrenkabel, eine Gitarrenschule.

Was muss man in den Unterricht mitbringen? Die E-Gitarre und die Gitarrensschule.

Gibt es das Instrument in verschieden Größen? Die E-Gitarre gibt es auch in Kindergrößen, die den direkten Einstieg in die elektrische Gitarrenmusik ermöglichen.



Was gibt es vor und beim Kauf zu beachten?

Es gibt eine Fülle von Marken, verschiedenen Bauweisen und Konzepten. Das Wichtigste und Kaufentscheidende ist der Klang. Man sollte unbedingt den Instrumentallehrer oder einen befreundeten, erfahrenen Gitarristen um Rat bitten. Gut klingende, billige Instrumente mit mangelnder Hardware können im Nachhinein durch den Einbau besserer Hardware aufgewertet werden. Das kann zu wirklich sehr guten Ergebnissen führen und schont den Geldbeutel. Da E-Gitarren meistens aus Holz gefertigt werden, arbeiten junge Instrumente sehr stark und müssen regelmäßig gewartet werden, daher sollte man sich auch gleich um einen geeigneten Gitarrenbauer bemühen.

Allgemein:

Eine elektrische Gitarre (auch E-Gitarre oder Stromgitarre genannt) ist eine speziell zur elektrischen Tonabnahme entwickelte Gitarre. Sie setzt im Gegensatz zur akustischen Gitarre nicht primär auf einen akustischen Klangkörper zur Verstärkung der Saitenschwingungen. Hierdurch können prinzipiell andere Bauformen erreicht werden, die vielen E-Gitarren unter anderem eine besonders leichte Bespielbarkeit verleihen.

Der Korpus einer E-Gitarre besteht meist aus massivem Holz (Solid Body). Selten werden auch andere Materialien wie unterschiedliche Kunststoffe oder Graphit verwendet. Es gibt aber auch E-Gitarren mit einem der akustischen Gitarre ähnlichen Hohlkörper sowie Mischformen ("Semi-solid"). Das verwendete Material, die Beschaffenheit des Materials und die Form des Klangkörpers spielen eine entscheidende Rolle für den Klang.

Das Musikinstrument E-Gitarre besteht bei genauerer Betrachtung aus dem eigentlichen Instrument und dem Gitarrenverstärker, da dieser einen erheblichen Anteil an der Klangformung hat. Augenfällig wird dies an Hand des Klangs, der bei der Übersteuerung von Röhrenverstärkern erzeugt wird. Die in die Übersteuerung getriebenen Röhren erzeugen einen singenden, lebendigen Ton, der die moderne Popularmusik geprägt hat. Seit den 1960er Jahren gibt es Effektgeräte auf Halbleiterbasis, die den Klang übersteuerter Elektronenröhren nachempfinden. Dennoch ist bis dato das Lager der Puristen vorherrschend, nach deren Ansicht ein "echter Vollröhrenverstärker" in der musikalischen Darbietung bislang nicht übertroffen wurde. Dass dennoch eine relativ große Anzahl von Gitarrenverstärkern auf Halbleiterbasis verkauft wird, liegt an den geringeren Kosten dieser Bauweise. In den letzten Jahren werden auch immer mehr "digitale" Gitarrenverstärker entwickelt, die mittels einem digitalen Signalprozessor und Software den Klang erzeugen. Dadurch ist es möglich, den Klang von vielen Gitarrenverstärkern mit einem einzigen Gerät zu realisieren.  

 

Die 7-saitige E-Gitarre


Die 7-saitige E-Gitarre ist gegenüber den normalen E-Gitarren um eine zusätzliche tiefe H-Saite erweitert.
Diese Saite hat einen Durchmesser von ca. 0.56 inch.  Stimmung:H-E-A-D-G-h-e
Um besonders tiefe, energiereiche E-Gitarrensounds zu realisieren, wurde oft die normale E-Gitarren 2-4 Halbtöne tiefer gestimmt.Weil aber die dadurch extrem weiche Saitenspannung Nachteile (Nebengeräusche) offenbarte,
erlebte die 7-Saitige E-Gitarre einen großen Boom.
Die 7-saitige E-Gitarre bleibt nach wie vor nicht nur bei Metal und Powerchord-Rhytmen sondern auch bei manchen Jazz-Virtuosen weiterhin sehr beliebt.


E-Bass

Voraussetzungen:

Ab welchem Alter kann man das Instrument erlernen? Ab ca. 8-9 Jahren

Was benötigt man zu Hause? Am besten einen Bassverstärker und eine Notenschule

Was muss man in den Unterricht mitbringen? Den E-Bass und Unterrichtsmaterialien

Gibt es das Instrument in verschieden Größen?
Den E-Bass gibt es in zwei Größen, wobei die kleinere Größe (short scale) aus klanglichen Gründen nicht ganz so populär ist.



Was gibt es vor und beim Kauf zu beachten?

Man sollte sich ausführlich mit dem Instrumentallehrer unterhalten

Allgemein:

Der elektrische Bass oder kurz E-Bass (auch Bass-Gitarre oder einfach nur Bass genannt) ist ein Saiteninstrument. Im Gegensatz zur E-Gitarre hat der E-Bass in der Regel nur vier Saiten, die wie die Saiten des Kontrabasses gestimmt sind (E - A - D - G). Sie entsprechen damit den 4 tiefen Saiten der Gitarre, nur eine Oktave tiefer.

Des Weiteren gibt es E-Bässe mit 5 Saiten, meist mit H als tiefster Saite, sowie Bässe mit 6 Saiten, die am häufigsten in H -, E - A - D - G - c oder wie eine Gitarre (aber 1 Oktave tiefer) oder aber vom Musiker individuell gestimmt sind. Wie bei jedem Saiteninstrument werden auch Ausführungen mit "exotischer" Saitenzahl hergestellt: 2-Saiter, 3-Saiter, 7-Saiter, etc.

Eine Unterart des E-Basses ist der bundlose Bass, nach seiner englischsprachigen Bezeichnung meistens "Fretless" genannt (von engl. fret = "Bund"), der vom Klang her dem Kontrabass angenähert ist.

 

Ukulele



Die Ukulele ist ein Zupfinstrument das der Gitarre sehr ähnlich ist und meistens 4 Saiten hat. Die Größe ist ca 60 cm lang und 20 cm breit. Die vier-saitige Ukulele hat einen Tonumfang von c1 bis a2. Das Material ist meist aus Holz oder auch lackiert. Ukulelen gibt es in fast allen Farben.




Hackbrett

Das Hackbrett ist ein Saiteninstrument, dessen Saiten mit kleinen Schlegeln aus Holz angeschlagen werden. Diese sind mit Leder oder Filz überzogen. Zur Erzielung besonderer Effekte kann man die Saiten auch mit den Fingern zupfen.

Das Instrument  kann Trapez-, Halbtrapez-, Rechteck- oder Flügelform aufweisen. Die meisten Instrumente haben die Form  eines gleichschenkeligen Trapezes.  

Pro Ton können zwei, drei oder vier Saiten gruppiert sein.  Das Hackbrett ist dann zwei, drei oder vier chörig.  Die Saiten werden mit Stimmwirbeln gestimmt.   

Bauart und Schlegel haben eine wesentliche Auswirkung auf den Klang. Das Instrument hat keine Teilungsstege und ist in voll chromatischer Stimmung.

 

Für den Unterricht bringen Sie nur die Schlegel und die Hackbrettschule mit.

Es steht ein Instrument für den Unterricht bereit.

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